Schonzeiten in Sachsen

Die Hege und Pflege des Fischbestandes sowie der Gewässer und deren Umgebung gehören zu den Grundnormen, die es durch uns Angler zu befolgen gilt. Insbesondere auf die Schonzeiten und Mindestmaße unserer Fische solltet ihr dabei achten. In Sachsen gelten die folgenden Schonzeiten und Regeln fürs Angeln.

Schonzeiten und Mindestmaße in Sachsen

(1) Für die folgenden Fischarten gelten folgende Schonzeiten und Mindestmaße:

Art Schonzeiten Mindestmaße [cm]
1. Aal 50
2. Aland 20
3. Äsche 1. Januar bis 15. Juni 35
4. Atlantischer Lachs 1. Oktober bis 30. April 60
5. Atlantischer Stör. ganzjährig
6. Bachforelle 1. Oktober bis 30. April 28
7. Bachsaibling 1. Oktober bis 30. April 28
8. Barbe 15. April bis 30. Juni 50
9. Bitterling ganzjährig
10. Edelkrebs ganzjährig
11. Elritze ganzjährig
12. Flussmuschel ganzjährig
13. Flussperlmuschel ganzjährig
14. Groppe ganzjährig
15. Große Maräne 1. Oktober bis 31. Dezember 30
16. Hecht 1. Februar bis 30. April 50
17. Karausche 1. Februar bis 30. Juni 15
18. Karpfen 40
19. Maifisch ganzjährig
20. Meerforelle 1. Oktober bis 30. April 60
21. Nase in der Elbe vom 1. Januar bis 15. Juni, ansonsten ganzjährig 40
22. Neunaugen ganzjährig
23. Neunstachliger Stichling ganzjährig
24. Nordseeschnäpel ganzjährig
25. Quappe in der Elbe, der Vereinigten Mulde und der Weißen Elster vom 1. Januar bis 31. März, ansonsten ganzjährig 30
26. Rapfen 1. Januar bis 31. Mai 40
27. Regenbogenforelle 1. Oktober bis 30. April 25
28. Rotfeder 20
29. Schlammpeitzger ganzjährig
30. Schleie 25
31. Schmerle ganzjährig
32. Schneider ganzjährig
33. Seeforelle 1. Oktober bis 30. April 60
34. Seesaibling 1. Oktober bis 30. April 28
35. Steinbeißer ganzjährig
36. Steinkrebs ganzjährig
37. Stromgründling ganzjährig
38. Zährte ganzjährig
39. Zander 1. Februar bis 31. Mai 50
40. Zope ganzjährig

Das Mindestmaß nach Satz 1 Nr. 28 gilt nur beim Fang in einem Fließgewässer.

(2) Das Maß bildet der Abstand von der Kopfspitze bis zum Ende der natürlich ausgebreiteten Schwanzflosse.

(3) Die Fischereibehörde kann aus fischereilichen Gründen, insbesondere zum Laichfischfang, zum Zwecke wissenschaftlicher Forschung oder zum Erhalt des örtlichen Fischbestandes zeitlich und räumlich begrenzt Ausnahmen von Absatz 1 zulassen, sofern Unions- oder Bundesrecht nicht entgegenstehen.

(4) Die Fischereibehörde kann zur Umsetzung von Aalbewirtschaftungsplänen durch Allgemeinverfügung zeitlich und räumlich begrenzt:

  1. die Ausübung der Aalfischerei einschränken;
  2. die Anzahl und Beschaffenheit von Fanggeräten vorschreiben oder
  3. den Aalfang an bestimmten Gewässern ganz oder teilweise untersagen.
(5) Zahmes Wassergeflügel darf nicht in Gewässer eingelassen werden. Auf Antrag lässt die Fischereibehörde Ausnahmen zu, wenn der Fischbestand nicht geschädigt wird.

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